NEUES + DIVERSES


FEBRUAR 2018


Neue Kusrausschreibungen in Sachen Aufrichtung beginnt bei den Füssen und Beckenboden in Alltag und Sport folgen nach der Basler Fasnacht.
















SCHRÖPFEN:

Aus westlicher Sicht wird unter anderem der Zellstoffwechsel aktiviert und die Zirkulation von Lymphe und Blut verbessert. Dies enstpannt das Bindegewebe und die Muskeln und aktiviert das Immunsystem.

In der TCM geht darum, den Qi- und Blut-Fluss zu unterstützen und so Blockaden im Körper, insbesondere in den Meridianen zu lösen. Auch dies unterstützt das Immunsystem.

MOXA:

Moxa-Zigarren oder auch Moxa-Watte, sind aus Beifuss (Artemisia hergestellt. Aus westilicher Sicht bewirkteine Moxa-Behandlung, eine bessre Durchblutung des Gewebes, aktiviert den Stoffwechsel und das Immunsystem, kann auch entsäuernd wirken und beruhigt.

In der TCM geht es darum, pathogene Faktoren, wie Kälte und Feuchtigkeit aus dem Kärper zu leiten, den Blut- und Qi-Fluss zu wärem, beruhigen und bewegen, was iwederum die Selbstheilungskräfte des Körpers und das Immunsystem anregt. 

GUA-SHA:

Dabei handelt es sich um eine traditionelle Schabtechnik, es kann mit ganz verschiedenen eigens dafür hergestellten Instrumenten geschabt werden, oder auch mir einer grossen Münde, einem Einmalchglasdecken, etc.

Die Wirkungsweise ist die selbe, wie bei Moxa und Schröpfen. Doch können dabei vesrteckte pathogenen Faktoren aufgedeckt werden, welche sonst möglicherweise verborgen geblieben wären.


UND HIER ZU DEN 5 JAHRESZEITEN DER TCM:
Sommer Feuer















FRÜHLINGSZEIT = LEBERZEIT 

Noch ist es bei uns nicht ganz so weit mit dem Frühling, doch wird es langsam Zeit, sich um die Leber zu kümmern. Die Chinesische Denkart schreibt den Frühling der Leber und der Jugend zu, bei uns wird zur selben Jahreszeit viel von Frühjahrskuren, Entschlackung, Fasten, Entgiftung, etc. geredet. Bei vielen von uns eventuell auch erst nach der Fasnacht.
Typische Lebercharakteren sind: Menschen, die schnell reizbar sind, Choleriker; sie sind oft auch unausgeglichene Gefühlsmenschen, die einerseits den grossen Auftritt lieben und andererseits nahe am Wasser gebaut sind und zur Depression neigen; sie mögen keine Kompromisse und fühlen sich schnell eingeengt; oft ist auch eine Neigung zur Sucht vorhanden, sei es mit Alkohol/Drogen oder in Form von exzessivem Sport; sie loten dauernd Grenzen aus, was in der Kindheit-Jugend-Pubertät auch normal und Gesund ist, doch ab einem gewissen Alter kann dieses Verhalten krank machen.
Krankmachende Faktoren sind aber auch schlechte Ernährung, Übersäuerung, zuviel erhitzende Substanzen wie Medikamente, Alkohol, Drogen, Nikotin und allem voran unterdrückte Emotionen.
Symptome der Leber können sein:
Unausgeglichenheit, Aggression, Wut oder starke Müdigkeit; Schlafstörungen, wilde oder schlechte Träume; Kopfschmerzen, Migräne; PMS; sexuelle Störungen, Unfruchtbarkeit; Hauterkrankungen, Akne; Allergien, Heuschnupfen; Augenprobleme, verschwommenes Sehen, gerötete, tränende od. brennende Augen; Zittern, Krämpfe, Verspannung, Kopfschmerzen; Kloss im Hals, zugeschnürte Kehle als wäre man kurz vor Tränen; Spannungen in Brustbereich; Verletzungsanfälligkeit an Bänder, Sehnen und Muskeln; übermässiges Schwitzen, aufsteigende Hitze;
Eine starke, gesunde Leber macht den Menschen Entscheidungskräftig und experimentierfreudig. Die Leber stärken kann man ganz einfach mit genügend Bewegung, regelmässiger Massage/Akupressur und gesunder Ernährung. Die Leber mag auch ab und zu eine Entgiftungskur z.B. mit morgendlichem 1-2 El Essig in etwas Wasser und sie mag die Farbe grün. Wer sich also viel in der Natur bewegt tut sich bereits etwas Gutes.

FRÜHLING - LEBER - ERNÄHRUNG

Eine Le-Blutleere/Schwäche kann in der Praxis das ganze Jahr ein Thema sein, nicht nur im Frühling. Die Le-Blutleere kommt meist von zu wenig oder falschem Essen und Trinken. Oftmals kann der Auslöser einer Le-Blutleere auch bei Nahrungsergänzungsmitteln liegen. Hier wird das natürliche Gefühl für das, was dem Oranismus zugeführt werden muss und was nicht, ausgeschaltet. Zudem können die meisten Vitamine in Kapselform gar nicht vom Körper aufgenommen werden, da die dafür nötigen Enzyme, welche der Speichel, zum Beispiel beim Essen einer Frucht, bereit stellt, fehlen.

Auch Ersatznahrungsmittel wie Margarine oder Süssstoffe bringen das System durcheinander. Da wird der Körper, vor allem die Bauchspeicheldrüse mit der Insulinherstellung, getäuscht und verliert seinen natürlichen Instinkt. Eine solch nährstoffarme und proteinarme Ernährung kann die Milz schwächen, die in der Folge nicht genug Blut produziert, somit kann nicht ausreichend Blut in der Leber gespeichert werden.

Des weiteren kann eine starke Blutung, wie z. B. bei der Geburt, einer Operation, das Leber-Blut erschöpfen ebenso kann die Leber ihre blutverteilende Funktion nicht wahr nehmen, wenn sie gestaut ist.

Auch die Nieren spielen eine Rolle bei der Bildung von Blut, deshalb kann aus einem Nieren-Qi- oder Nieren-Essenz-Mangel ein Blut-Mangel entstehen.

Auslöser für eine Le-Blutleere sind aber auch ein Zuviel an allem, Licht, Digitales, Eindrücke, Informationen, Arbeit, halt einfach die tägliche Reizüberflutung.

Symptome einer Leber-Blut-Schwäche können sein:

Schwindelgefühl, Taubheitsgefühl der Extremitäten, Muskel-Schwäche/Krämpfe, Schlafstörungen, unscharfes Sehen, Hoher Augendruck/ trockene Augen, Mouches volantes (verschwommene Tupfen vor den Augen), Menstruations- oder Klimakteriums- Beschwerden, trockene/brüchige Nägel, Unkontrollierte Bewegung, Panikattacken, stumpfblasser Teint, blasse Lippen.

Nebst den bereits bekannten Massagetechniken und Akupunkte, hier ein paar Tipps zur Stärkung des Le-Blutes:

  • Marokkanischer Tee leitet Hitze aus und klärt Augen.

    Rezept: Grüntee 10 Min ziehen lassen, Blätter entfernen und für ca. 3.Min Minze

    dazu geben, am Schluss leicht mit Honig süssen.

  • Reiskur.- entfeuchtet, entsäuert und entgiftet

  • Olivenölkur, morgens 1-2 El hochwertiges Olivenöl auf nüchternen Magen

    einnehmen. Olivenöl ist von Natur aus leicht bitter und nährt das Le-Blut.

  • Täglich 3 warme, stärkende Mahlzeiten, dabei sind Fertigprodukte, Rohkost,

    Kühlendes, kalte Getränke, zu Scharfes, zu Heisses, Südfrüchte, Milchprodukte zu meiden. Bevorzugen sollte man frische, saisonale Kost, Hülsenfrüchte, Getreide, alles was wärmt, langsam Gegartes, rotes Fleisch und grünes Gemüse, auch ein Glas Rotwein am Abend stärkt das Blut.

    Ernährungsbeispiel:

Zum Frühstück könnte dies ein Porridge sein: ca. 2.5 dl Wasser in Pfanne erhitzen,

2-3 El Vollkornhaferflöckli darin zu Brei kochen und mit wenig Zucker oder Honig, wenig Salz und viel Zimt würzen. Um noch mehr Power aus diesem einfachen Frühstück zu holen, kann man noch 1 El. Rosinen mitkochen. Aber auch gutes Brot mit Butter, Honig und Konfitüre, begleitet von wärmendem Tee ist möglich. (Roibusch, Yogi-Tee, etc.)

Einfache Mittag- und Abend-Essen sind zum Beispiel selbst gekochte und gut gewürzte Suppen oder Eintöpfe. Die kann man auch gleich für 2-3 Tage vorkochen. Um mit der Ernährung möglichst nahe an den 5 Elementen zu sein, sind regionale und saisonale Frischprodukte zu bevorzugen.
















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SOMMERZEIT = HERZZEIT
 
In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehört das Herz, als Yin-Organ, zum Sommer, wie auch zum Element Feuer und zur Farbe rot. Vom Lebenszyklus her ist es die Zeit der jungen Erwachsenen, die gerne auf der Bühne das Lebens für sich selbst werben, die sich locker ins beste Licht stellen und den grossen Auftritt lieben. Die Zeit der Pfauen und Löwen, die gerne im Mittelpunkt stehen und depressiv verstimmt von der Bühne zotteln, wenn ihnen die Aufmerksamkeit nicht gewahr ist. Dabei geht es, grob gesagt, im eigentlichen Sinne darum, eine Partnerin oder einen Partner zu finden, um den Fortbestand der Sippe zu gewährleisten. Doch können Menschen mit diesem Charakterzug sich auch mit Herzblut für eine Sache einsetzen, sie können Feuer und Flamme für etwas oder jemanden sein. Aber sobald das Projekt steht, oder das Ziel naht, ist es meist nicht mehr interessant für sie und sie brauchen ausführende Personen, damit das Unternehmen nicht scheitert. Das Pendant zum Herz ist übrigens das Yang-Organ Dünndarm. Ein Ungleichgewicht in diesem Energiekreislauf, zu welchem übrigens auch das Yin-Organ Dünndarm gehört, kann sich unter anderem durch Schlaflosigkeit, Sprechstörungen, Aufregung Unruhe und Stress, sowie in Hitze oder auch in Kälte zeigen. Zum Herz gehört auch die Geschmacksrichtung bitter, deshalb sind hier alle leicht bitteren Gemüse und Salate zu empfehlen. Auch Gewürze wie Curcuma und Kräuter wie Minze zum kühlen oder Thymian zu wärmen. Wer sein Blut nähren will isst am besten rote Gemüse und Obst (Beeren), aber auch Spinat und Broccoli sind blutbildend. Quinoa, Amaranth, Buchweizen und Roggen sind eine ideale Ergänzung dazu. Und wer die Hitze wirklich schlecht verträgt darf auch zu exotischen Früchten greifen. Doch allgemein kann man nicht falsch liegen mit Saisonal und Regional.
Das Herz anatomisch gesehen: Legt man die rechte Faust so auf die Brust, dass die Handwurzel den unteren teil des Brustbeins berührt, ist man am richtigen Ort. Das Herz ist ein Schwammiger Muskel, ein Hohlorgan, leer wiegt es nur ca. 300g. man kann es auch als Turbine anschauen. Alleine die Vorstellung „das Herz pumpt, weil das Blut durch fliesst“, wie bei einem Wasserrad, kann tiefe Entspannung und Entlastung bringen. Bei einem Erwachsenen von ca. 70 kg pumpt das Herz im Ruhezustand ca. 5l/min. od. 300l/Std. durch das ca. 100 000 Km lange Gefässsystem. Bei starker Belastung kann sich diese Menge verdreifachen.

Doch jetzt kommt's: 5-10% des frisch angereicherten Blutes braucht das Herz erst mal für sich selbst. Denn es weiss, dass wenn es nicht zu sich schaut, das ganze System zusammenbrechen könnte. Das beweist, dass ein gesunder Egoismus wichtig ist, um zu überleben! Und hier noch eine Tatsache, die Entlastung für dieses zentrale Organ bringen kann: Das Zusammenziehen des Herzens (Systole), dauert ca. 0.27 Sek. und wird als Pulsschlag wahr genommen. Die Entspannungsphase (Diastole), dauert ca. 0.57 Sek. Das zeigt nochmals, das Herz ist zwar fleissig und zuverlässig aber es ruht sich auch immer wieder gut aus und schaut zu sich. Es lebt Quasi in einer Wellenessoase, da es bei jedem Atemzug von den Lungen massiert wird. Streiten sich Bauch- und Kopfhirn so frag dein Herz, es wird die richtige Entscheidung treffen!


Spätsommer getreidefeld

















SPÄTSOMMER = MILZ-PANKREAS

Auch wenn es den meisten von uns so vor kommt, dass der Sommer noch gern nicht richtig statt gefunden hat, ist es aus der Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) schon längst Zeit, sich um den Spätsommer zu kümmern. Die Organe dazu sind Milz/Bauchspeicheldrüse (MP).
MP gelten in der TCM als ein Funktionskreis und dieser wird als Getreidespeicher oder als Vierteilzentrale der Nahrung angesehen.
Seine Aufgaben sind: MP kontrolliert Bindegewebe und hat somit eine stützende Funktion für Organe. Befeuchtet und ernährt Gewebe, Muskeln und Organe Transformiert die Energie aus der Nahrung und nährt so das Blut, ein Teil davon wird direkt zur Lunge geschickt, wo mit dem frischen Sauerstoff zusammen die Lebensenergie gebildet wird, unterstützt von der Nierenenergie.

Wie erwähnt wird MP dem Spätsommer zugeordnet, die Jahreszeit der reifen oder bereits abgeernteten Getreidefelder, deshalb ist die entsprechende Farbe Ockergelb und er gehört zum Element Erde.
Die Nahrungsqualität ist süss, wie das Getreide von Natur aus bereits ist. Und vom Lebenszyklus sind wir hier, nach der jugendlichen Leber im Frühling und dem sommerlichen Herz, welches sich gerne auf der Bühne des Lebens löwenhaft präsentiert, in der eher mütterlichen Phase angelangt. Jemand der sich sehr im Funktionskreis MP bewegt, kümmert und sorgt sich gerne um andere. Sei es um die Kinder, den Partner, die Nachbarin oder den Vater. Alles wird ungefragt für andere getan, am liebsten würde man den Mitmenschen die Wünsche von den Augen ablesen und sogleich erfüllen. Falls gerade mal niemand aus diesen Sparten zur Verfügung steht, so kann sich ein MP-Mensch auch das ganze Übel der Welt auf die Schultern laden. Natürlich neigen diese MP-Menschen auch sehr dazu, sich selbst ganz hinten an zu stellen. Und kommt dann doch mal ein ein Moment, in dem sie sich etwas Aufmerksamkeit wünschen, bekommen sie diese von ihrem verwöhnten Umfeld meist nicht. Dann kommt der berühmte Satz auf: „ Ich mache immer alles für alle und nie macht jemand etwas für mich.“ Das gibt Frust, den kann man am besten mit viel Süssem verkraften. Und zuviel Süsses schwächt dann die MP noch mehr und gibt auch den unbeliebten Pneu um den Bauch. Etc.
Geschwächt werden Milz und Bauchspeicheldrüse aber auch durch viel grübeln, sich Sorgen machen oder auch durch Arbeit die einem verzettelt. So sind zum Beispiel Büroangestellte, Schüler und Studentinnen sehr anfällig für eine MP-Schwäche. Sie arbeiten gleichzeitig mit vielen Medien, Computer, Bücher, Telefon, usw. Eine andere Möglichkeit in eine MP-Schwäche zu fallen ist aber auch der mehrschichtige Mediengebrauch in der Freizeit. Sei es vor dem TV zu sitzen und dauernd rum zu zappen oder gleichzeitig mit Handy, Compi und Freunden zu kommunizieren.

Symptome einer MP-Schwäche sind: Verdauungsstörungen wie Völlegefühl, wenig Appetit, Durchfall, Übelkeit, Verschleimung wie Sinusitis, Bronchitis. Gewebeschwäche wie Ödeme, Schwergefühl, das Gefühl, es ziehe alles nach unten. Allgemeine Schwäche, Müdigkeit. Zahnfleischbluten, Menstruationsblutung, die nicht mehr aufhören will. Übergewicht.

Eine MP-Schwäche kann man am besten über die Ernährung in den Griff bekommen. Deshalb hier ein paar Ernährungsregeln für Milz und Pankreas, wie erwähnt mag es die Milz gerne süss und trocken.
Natürliche süsse Nahrungsmittel: Karotten, Stangenbohnen, Kohl, Kartoffeln, Trauben, Feigen, Datteln, Erdnüsse, Haselnüsse, Kokos, Mandeln, Sesam, Hirse, Mais, Butter, Ei, Kalb und Rind
Generell warme (thermisch), trockene Nahrungsmittel: Schaf, Lamm, Ziege, Fisch, Wild, Getreide, Ingwer, Chili, Nelken, Zimt, Wachholderbeeren, Thymian, Schafs- und Ziegenkäse

Falsch sind: Industrielle verarbeitete Speisen, Zucker, Tiefgefrorenes, Mikrowellennahrung, viel Rohkost, wie Tomaten, Gurken, Bananen, Südfrüchte, viel Milchprodukte, Joghurt, unregelmässiges oder übermässiges Essen (3 warme Mahlzeiten sind optimal), zuwenig essen Zuviel Zucker oder falsche Ernährung schadet: Führt zu Energieverlust, schwächt Milz und Nierenenergie, begünstigt toxische Prozesse im Körper, was auf den Dickdarm schlägt, begünstigt Diabetes

Fette Henne

















HERBST = LUNGE-DICKDARM

Derzeit befinden wir uns immer noch im Herbst, nach TCM die Jahreszeit der Lunge und des Dickdarmes. Der Herbst wird hier nicht wie bei uns mit bunten Blättern und vielen Farben assoziiert, sondern mit dem Element und der Farbe Metall und der Geschmacksrichtung scharf. Vom Lebenszyklus her die Zeit der Midlifecrisis. Eine Phase im Leben, wo man alles hinterfragt, in der man alles umkrempeln und aufräumen möchte, dem Leben neue Struktur verleihen will. Menschen die von Natur her in diesem Element zuhause sind, sind sehr diszipliniert und strukturiert. Ihnen würde, ganz im Gegensatz zu dem Milz/Pancreas-Typ, niemals in der Sinn kommen, zu naschen, oder sich bei Tisch eine zweite Portion zu schöpfen. Hier ist aber auch die Depression ein grosses Thema. Wird dieser „Aufräumprozess“ durch irgendwelche äusseren oder auch inneren Faktoren verhindert, so flüchtet man sich möglicherweise in eine Depression. Symptome sind Antriebslosigkeit, Schlafprobleme, Engegefühl, Ausweglosigkeit, Ängste und vieles mehr. Dadurch kann auch das Immunsystem angegriffen werden und zur schlechten psychischen Verfassung kommt dann auch noch eine schlechte physische dazu. Die Symptome hier sind dann oft Husten und Schleimbildung, manchmal auch Beschwerden im Darmbereich. Hier kann man viel mit Ernährung erreichen. Sobald Schleim auf kommt, sollten keine Milchprodukte und Eier gegessen werden, denn diese Lebensmittel verschleimen noch mehr. Ebenso sollte auf Rohkost und kühle Getränke verzichtet werden, diese kühlen den Körper unnötig runter und verbrauchen zuviel Energie. Stellt man, sobald es im Hals kratzt auf Gemüsesuppe und Tee um, so kann das richtig deftige krank werden verhindert, und der Selbstheilungsprozess im Körper unterstützt werden. Mit Achtsamkeit, tiefer Entspannung und sanfter Bewegung nach Franklin-Methode, wie auch durch die kräftige Massage einer Akupressur-Behandlung, können Körper und Geist unbeschadet durch den Herbst kommen.

Calendula Winter
















WINTERZEIT = NIERENZEIT

Die Nieren sind das Energiezentrum Nr. 1, unsere Batterie. Und wie bei einem Auto, ist es wichtig zu schauen, dass die Batterie sich nicht leert.

In der Chinesischen Medizin wird von den den 5-Elementen, von Qi und von Yin und Yang geredet. Dies sind Mittel, um das System Welt und Mensch zu erklären und zu verstehen. Damals vor über 2000 Jahren existierten noch nicht die Geräte welche wir heute zur Verfügung haben, um den Kosmos oder den menschlichen Körper zu erforschen.

Die 5 Elemente entsprechen unter anderem auch den 5 Jahreszeiten, die Chinesen unterscheiden Sommer und Spätsommer. Ebenso beziehen sich die 5 Elemente auch auf die Organe und auf den Lebenszyklus des Menschen.

Die Nieren sind dem Element Wasser zugeordnet, die dazu gehörende Jahreszeit ist der Winter, vom Lebenszyklus her, das Alter, der Tod und aber auch die Geburt. Die Nierenenergie steht also für den Anfang und das Ende, hier beginnt und endet alles. 
Die Nieren stehen auch für die vorgeburtliche Energie, somit sind sie der Energiespeicher überhaupt, unsere Batterie. Wie auch aus der Schulmedizin bekannt, sind sie für die Entgiftung zuständig, sie kontrollieren die Wasserwege, das Urogenitalsystem. Somit sind sie auch für die Libido, die sexuelle Kraft des Menschen verantwortlich.

Da die Nieren von der embryonalen Entwicklung her aus dem selben Keimblatt wie Ohr und Knie entstanden sind, hängen diese drei auch heute noch zusammen. Eine Nierenschwäche zeigt sich oft in Hörproblemen oder Tinnitus. Aber auch Schmerzen in der Lendenwirbelsäule, Knie- oder Hüftprobleme können mit den Nieren zusammen hängen. 
Ebenso sind die Nieren für gesundes Haar und starke Nerven, Zähne und Knochen verantwortlich. Die dazugehörende Emotion ist die Angst. Der Charakter ist nebst Tiefgründigkeit auch die Willenskraft und die kreative Kraft.

Anatomisch gesehen liegen die Nieren auf der Höhe des 12-ten Brustwirbels, gleich bei den untersten Rippen. Hier sind auch das Zwerchfell (Atmung ahoi...) und der Psoas-Major (grosser Lendenmuskel) angewachsen. Als nährende Entspannung für die Nieren, kann man seine warmen Hände dort auflegen, die Nieren visualisieren, in sie hinein atmen.

Mögliche Symptome einer Nierenschwäche: 
Kältegefühl und/oder Schmerzen im Kreuz und in den Knie, verändertes Harnverhalten (viel, klar, oft, wenig, etc.) abendliche Mundtrockenheit, Nachtschweiss, Schwindel, Schwerhörigkeit, Tinnitus, lockere Zähne, Willenlosigkeit, Antriebsschwäche, Depression, Libidoverlust, Impotenz, frühzeitig ergrautes Haar oder Haarausfall und vieles mehr. 
Hier muss aber zwischen Yin- und Yang-Schwäche unterschieden werden.

Und so können Sie Ihren Nieren etwas Gutes Tun:

Die Nieren warm halten, ab und zu auch mal eine Betflasche unterlegen.
Genügend Flüssigkeit zu sich nehmen, vor allem warme Getränke.
Gesunde regelmässige Ernährung: Hülsenfrüchte, Getreide Samen, Nüsse, Wurzeln und Knollen, wie Sellerie, Karotten, Randen, etc. Fisch, saisonale Ernährung.
Die Nieren mögen zwar Salz, aber zuviel schadet ihnen.
Regelmässig Pausen einlegen, vermehrt nach dem Lustprinzip leben.
Seine Grenzen erkennen und respektieren, denn jede Überschreitung geht an die Reserven, welche in den Nieren gespeichert ist.
Stress vermeiden, Adrenalin wird in den Nebennieren produziert und ausgeschüttet!
Genügend Schlaf, energetische Massage wie Akupressur/Tuina, Entspannungstraining, Atemübungen für die Nieren, Qi-Gong, Solebad, etc.

Ist eine Nierenschwäche erst mal da, braucht man viel Zeit, die Batterien wieder aufzuladen. Also ist es von Vorteil, sich im Vorfeld darum zu kümmern. Wie bei einem Auto, welches man regelmässig zum Service bringt.

FRAUEN:
Baustelle




















ABÄNDERUNG – VERÄNDERUNG - KLIMAKTERIUM – DIE KRITISCHE PHASE?
 
Übrigens, auch Männer können Zyklus haben. Ohne Monatsblutung zwar, aber auch sie unterstehen gewissen immer wiederkehrenden hormonellen Veränderungen und natürlich auch den altersbedingten. Hier wird dann meist von „Midlifecrisis“ oder sogar von „Burn-out“ geredet. Beim Mann ist es unter anderem das Testosteron welches ab 40 deutlich weniger gebildet wird als mit zwanzig. Symptome können nebst Erektionsproblemen, (der Mann kann zwar bis ins hohe Alter Zeugungsfähig sein, doch halt nicht mehr so oft) auch Stimmungsschwankungen, Erschöpfung, etc. sein. Doch egal ob Mann oder Frau, Symptome wie Atemnot, Herzrasen, Übelkeit, veränderte Wahrnehmung von Gerüchen, Lebensmittelunverträglichkeit, Gelenkbeschwerden, Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Wackelzähne und vieles mehr müssen nicht sein. Oft wird in diesem Lebensabschnitt auch nochmals (oder endlich) alles hinterfragt und über einen Neuanfang nachgedacht. Sei dies beruflich oder familiär. In der Chinesischen Medizin ist das auch ganz normal, es beginnt die Zeit des Rückzuges, des Nachdenkens, der Neustrukturierung zum Teil auch der Traurigkeit (Depression), es wird neu definiert, was der Mensch will im Leben, was ihm wichtig und was ihm wertlos erscheint. Das Trennen von Spreu und Korn ist angesagt. Nach der Chinesischen Denkart gehört dieser Lebenszyklus zum Element Metall, zur Jahreszeit Herbst, zu den Organen Lunge und Dickdarm. Und wenn das Leben nicht stimmt, können diese Organe davon betroffen sein. Man wird schwach auf der Brust , chronischer Husten, Atemnot, oder leidet unter Verstopfung, Blähungen, etc.
Hier ein paar Fakten zum hormonellen Älter-werden:
Hätte man die Begriffe Abänderung oder Klimakterium vor 10 Jahren gegoogelt, so wäre man mit Werbung für Hormonprodukte bombardiert worden. Da diese aber auch viele unerwünschte Nebenwirkungen auslösen können, sind sie nicht mehr so populär. Inzwischen hat sich da einiges getan, so wird man heute zuerst mit Werbung für allerlei „natürliche“ Mittel und Therapien gegen die Abänderungssymptome belagert. Und das ist gut so. Früher handelte es sich beim Klimakterium um eine Art Kranksein, etwas, das man/frau nicht will, das einem abwertet, das einem anders macht, um etwas, das vor allem negativ belastet war und einem nichts anderes als Angst machte. Der körperliche Zerfall naht! Heute wird erklärt und akzeptiert, dass es ein natürlicher Vorgang ist, bei dem sich zwar einiges Verändert aber durchaus auch im positiven Sinn. Denn, wo etwas endet ist meist Energie da, um Neues entstehen zu lassen. Der Körper ist immer in Veränderung, seine Zellen erneuern sich dauernd, auch der hormonelle Zyklus ist ein ewiger Kreislauf. Nicht erst ab 40, wenn die Eizellen sich langsam rar machen, beginnen die Hormonschwankungen. Sie begleiten uns jeden Tag. Bei der Frau ist das Östrogen (Sammelbegriff für die ca. 30 verschiedenen weiblichen Hormone) um den Eisprung herum sehr hoch und nach dem Eisprung sinkt der Spiegel, bis er kurz vor der Monatsblutung seinen Tiefststand erreicht hat. Parallel dazu sinkt und steigt der Gestagenspiegel als Gegenspieler von Östrogen. Damit schwankt auch das Körpergewicht, das psychische Wohlbefinden, die Beschaffenheit aller Schleimhäute und vieles mehr. Monat für Monat. Diese Östrogene werden nicht nur in den Eierstöcken produziert, auch die Nebennierenrinde ist zu einem Teil mitverantwortlich. Da im Nebennierenmark das Stresshormon Adrenalin produziert wird, kann Stress auch einen Teil der unerwünschten Abänderungsbeschwerden verursachen. Stress wirkt sich auch negativ auf die Libido aus. Und was gibt es Gesünderes für den Hormonhaushalt als eine glückliche Libido? Also noch ein Grund mehr, spätestens ab diesem Lebensabschnitt Stress zu vermeiden, die Prioritäten neu zu setzen und somit alles auf ein Maximum zu reduzieren. Ebenso ist dies der ideale Zeitpunkt, sich vermehrt mit der Ernährung, der ausgleichenden Bewegung und der eigenen Körperwahrnehmung anzufreunden. Das Internet ist voll von Tipps zum Thema Ernährung, deshalb macht eine Auflistung von gesunden und weniger gesunden Nahrungsmittel hier keinen Sinn. Genauso individuell wie der Hormonhaushalt jedes Menschen ist auch sein Bedarf an Bewegung. Doch ist es dabei wichtig, auf seine innere Stimme zu hören und nicht mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Was immer gut tat, ist heute vielleicht kontraproduktiv, was einem grad als angesagt verkauft wird ist nicht zwingend das Richtige für alle. Die Welt besteht nicht nur aus Madonnas und Jane Fondas oder aus Brad Pits und James Bonds. Akupressur-Therapie, in Kombination mit der Imagination, der Entspannung und der sanften Bewegung nach Ideokinese/Franklin-Methode, gepaart mit Qi-Gong, bieten Hilfe zur Selbsthilfe ohne Nebenwirkungen oder viel Aufwand.

Firmenangebot

















WORKSHOP-ANGEBOT FÜR FIRMEN ODER PRIVATE GRUPPEN
ZUR PRÄVENTION, GESUNDERHALTUNG UND
ALS AUSGLEICH ZUM ALLTAG


Workshops können individuell zusammen gestellt werden oder so aussehen:

Aufrichtung beginnt bei den Füssen:
Die Anatomie der Füsse kennen lernen, die Füsse zentrieren, damit jeder Schritt sitzt, Kräftigungsübungen für die Fussgewölbe, auch gegen beginnende Halluxprobleme.

Gelöste Schultern, entspannter Nacken:
Erkennen ungünstiger Haltungsmuster, diese abbauen und, mittels einfacher Übungen für den Alltag, Platz für neue, günstigere schaffen.

Selbsthilfe bei Migräne:
Einfache Entspannungs-, Atem- und Bewegungsübungen, um Migräne und Spannungskopfschmerzen zu lindern.

Die befreite Wirbelsäule:
Verspannungen lösen, Bandscheiben wahrnehmen und schmieren, tiefliegende Rücken- und Rumpfmuskulatur trainieren.

Stärkung des Immunsystemes:
Das Kennenlernen von Anatomie und Physiologie des menschlichen Immunsystemes ermöglicht, dieses zu visualisieren, zu imaginieren und zu beeinflussen. Dies als Selbsthilfe bei Grippe!

Beckenbodenpower für sie oder ihn:
Zur Aktivierung und Stärkung des Powerzentrums, hilft auch gegen Rückenschmerzen und dient zur Prävention gegen Inkontinenz, Prostataproblemen, Verdauungsproblemen, Libidobverlust.

Selbsthilfe bei Monatsbeschwerden:
Körperwahrnehmung, Entspannung, Mentaltraining, Bewegung um Monatsbeschwerden, Krämpfen bei Menses, PMS, etc. entgegenzuwirken.

Harmonie in den Hormonen:
Mit Entspannung, Wahrnehmung und Bewegung hormonbedingte Veränderungen auf natürliche Weise in den Griff bekommen.

Preise:
Kurz-Workshops (max. 3 Personen): Fr. 35.-/Person

Workshops in Firmen für Firmen, Preis nach Anfrage, je nach Gruppengrösse und Anreise.

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