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29.06.2022

Die Zahlen steigen wieder, hier in der Praxis geleten immer noch diese Regeln:

Es wird weiterhin gelüftet und desinfiziert, wie wir das hier in der Praxis schon vor Corona gemacht haben.

Das Vorgespräch, welches auf Distanz statt findet, darf gerne unverhüllt geführt werden, für die Behandlung entscheiden Klient:in und ich situativ, ob mit oder ohne Maske. Auch da sind die Fenster geöffnet und der Raum somit gut durchlüftet.

Nach wie vor schreibe ich meine Termine so ein, dass normalerweise min. 30 Minuten dazwischen liegen, das heisst, das Wartezimmer wird so umgangen.

So hoffe ich, dass wir alle gesund bleiben und meine Klientinnen und Klienten bedenkenlos den Weg in meine Praxis finden.


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EMOTIONEN IIN EINER KRISE

Erklärungen nach TCM

In dieser Zeit von Corona, Selbstisolation, Quarantäne, erleben wir alle verschiedene Phasen, verschiedene Emotionen. So kann ein Tag voller Zuversicht und Freude sein, der nächste Tag voller Wut, an einem Tag sorgt man sich und tags darauf kommt die Angst oder die Depression. 

Das ist ganz normal, diese Phasen durchläuft man auch, wenn man auf Reisen, in den Ferien, in einem Ferienlager ist. Da gibt es manchmal auch Wut oder Aggression, weil man sich eingesperrt fühlt, nicht frei agieren kann, aus Rücksicht auf andere oder aufgrund eines Flug- oder Reiseplanes. Man hat Freude, dass man endlich in den wohlverdienten Ferien ist, das geliebte Meer oder die Berge vor sich hat. Man denkt an die Lieben zuhause, ob es ihnen gut geht, ob alles in Ordnung ist, oder an das, was einem erwartet, wenn man wieder zurück kommt. Es kommt manchmal auch Heimweh oder Sehnsucht auf, die einem traurig stimmt. Und zu guter letzt gibt es auch in den Ferien oder in ganz normalen Zeiten Ängste, die einen einholen, sei das Existenzangst, Angst vor etwas Neuem, etc.

Diese Emotionen sind also ganz alltäglich, nur nehmen wir sie in dieser Zeit intensiver wahr. Das Alleinsein wirft uns mehr auf uns selbst zurück, man hat weniger Ablenkung und mehr Zeit sich mit sich selbst zu beschäftigen.

Nun liegt es an uns selbst, das Beste daraus zu machen, die ruhige Zeit positiv nutzen. Der kleinen innere Stimme mehr Raum zu geben, in sich zu gehen und schauen, was man da so findet, Müll aussortieren, Altes verarbeiten, etc. Nicht, dass das ein Zuckerschlecken ist, aber es kann durchaus Sinn machen, diese verschiedenen Emotionen zu lokalisieren und bewusst zu erleben. Denn die Wut, zum Beispiel, kann ja auch Aggressiv machen, sie verlangt nach Entladung und dies muss gut kontrolliert abgearbeitet werden. Am besten wäre Bewegung an der frischen Luft, joggen, Vitaparcours, etc., sich richtig auspowern halt. Da derzeit nicht alle raus können muss man sich vielleicht mit einfachen Übungen begnügen, Kniebeugen, Liegestützen, Rumpfbeugen und das alles bei geöffnetem Fenster. Die Körperzellen brauchen viel frische Luft. Und übrigens, auch die Ernährung und der Alkoholkonsum spielen dabei ein grosse Rolle.

Alles in allem müssen wir uns jetzt fit machen oder fit halten, physisch und psychisch, für alles, was nach dem Rückzug kommt. Denn es wird kaum mehr so sein, wie es mal war.

Gemäss den 5 Elementen gibt es 5 Emotionen und die dazugehörigen Organe: 

  • Holz/Leber = Zorn

  • Feuer/Herz = Freude 

  • Erde/Milz-Bauchspeicheldrüse = Grübeln 

  • Metall/Lungen = Traurigkeit

  • Wasser/Nieren = Angst ​​​​​​​